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Website-Kosten

Website-Kosten: Was kostet eine Firmenwebsite wirklich?

Was kostet eine Firmenwebsite über 36 Monate? Kostenarten, Leistungsumfang und eine ehrliche Rechenformel für Ihre Budgetplanung.

Kurz gesagt:

  • Der Einmalpreis sagt wenig aus — entscheidend sind die Gesamtkosten über 36 Monate inklusive Betrieb, Inhalte und Weiterentwicklung.
  • Vergleichen Sie Angebote nach Leistungsumfang, Texten, Migration, Eigentum und Exit-Regelung, nicht nur nach dem Startpreis.
  • Rechnen Sie mit der Formel: einmalige Kosten + (36 × monatliche Kosten) + (3 × jährliche Kosten) + Extras.

Warum unterscheiden sich Website-Preise so stark?

Eine schlanke Firmenwebsite mit fünf Seiten verursacht andere Kosten als ein mehrsprachiger Unternehmensauftritt mit CRM-Anbindung, Stellenportal und Download-Center. Deshalb ist ein Preis erst zusammen mit dem vereinbarten Umfang aussagekräftig.

Ein klar beschriebenes Festpreis-Paket kann gut passen. Bei individuellen Anforderungen müssen Ziele, Inhalte, Integrationen und Betrieb zusätzlich geklärt werden. Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Kostenarten Sie einplanen sollten und wie Sie Angebote mit unterschiedlichem Umfang vergleichen.

Welche Kostenarten gehören zu einer Firmenwebsite?

Teilen Sie jedes Angebot in vier Blöcke auf:

  • Einmalige Kosten: Konzeption, Design, technische Umsetzung, Texterstellung oder Textoptimierung, Bildrecherche und Lizenzen, Befüllung, Migration, Testing und Go-live.
  • Monatliche Kosten: Hosting oder Plattformgebühr, Wartung und Updates, Backups, Monitoring, Support-Kontingent, optional laufende SEO- oder Content-Betreuung.
  • Jährliche Kosten: Domain-Gebühren, SSL-Zertifikate (falls separat), Plugin- oder Tool-Lizenzen, Audits.
  • Extras: Logo-Anpassungen, Fotoshootings, Videos, Übersetzungen, Schnittstellen, Schulungen, zusätzliche Landingpages.

Fragen Sie bei jedem Block nach: Was ist enthalten, was ist optional, was wird nach Aufwand abgerechnet? Zählen Sie Leistungen aus einem Betreuungspaket nicht noch einmal separat. Ein SSL-Zertifikat kann beispielsweise bereits ohne Zusatzkosten im Hosting enthalten sein.

Die 36-Monate-Formel für ehrliche Gesamtkosten

Viele Projekte wirken im Angebot günstig, weil nur die Erstellung bepreist ist. Rechnen Sie deshalb jedes Angebot auf 36 Monate hoch:

Gesamtkosten (36 Monate) = einmalige Kosten + (36 × monatliche Kosten) + (3 × jährliche Kosten) + Extras

Rechenbeispiel für ein Website-Budget

Die folgenden fiktiven Nettobeträge veranschaulichen die Formel. Sie sind weder Contentoren-Preise noch Markt-Durchschnittswerte:

  • Einmalig: 8.000 Euro
  • Monatlich: 49 Euro (Hosting, Updates, Backups)
  • Jährlich: 120 Euro (Domain plus Lizenzen)
  • Extras im Zeitraum: 1.500 Euro (Fotos, Zusatzseiten)

Rechnung: 8.000 + (36 × 49) + (3 × 120) + 1.500 = 8.000 + 1.764 + 360 + 1.500 = 11.624 Euro über 36 Monate.

Setzen Sie Ihre eigenen Angebotszahlen in dieselbe Formel ein. Vergleichen Sie durchgehend Netto- oder Bruttopreise und berücksichtigen Sie vereinbarte Preisanpassungen. Interne Arbeitszeit für Texte, Abstimmungen und Freigaben kommt hinzu, wenn Sie die gesamte wirtschaftliche Belastung bewerten wollen.

Leistungsumfang vergleichen: Diese Fragen stellen Sie jedem Anbieter

  • Umfang: Wie viele Seiten, Templates und Module sind enthalten? Was kostet jede weitere Seite?
  • Texte: Schreiben Sie selbst oder liefert die Agentur verständliche Antworten auf Kundenfragen? Solche Inhalte sind auch die Grundlage für GEO und KI-Suche sowie lokale Sichtbarkeit.
  • Technik: Wie schnell und barrierearm ist die Umsetzung? Wer pflegt Inhalte später — und wie einfach geht das?
  • Migration: Werden Inhalte, URLs, Weiterleitungen und Tracking übernommen? Beim Umbau hilft unsere Website-Relaunch-SEO-Checkliste.
  • Systemwahl: Passt das CMS zu Ihrem Team? Lesen Sie dazu auch die WordPress-Nachteile für Firmenwebsites.

Betrieb, Eigentum und Exit: das Kleingedruckte lesen

Prüfen Sie neben dem Leistungsumfang auch die Vertragsbedingungen:

  • Betrieb: Wer spielt Updates ein, wer überwacht Backups und Formulare, welche Reaktionszeiten gelten?
  • Eigentum: Wem gehören Design, Code, Texte, Bilder, Domain und Accounts? Erhalten Sie Admin-Zugänge?
  • Exit: Können Sie Hosting und Dienstleister wechseln, ohne die Website neu zu bauen? Gibt es Kündigungsfristen oder Ablösesummen?
  • Mietmodelle: Manche Angebote sind de facto Miete — nach Vertragsende ist die Seite weg. Rechnen Sie auch hier ehrlich über 36 Monate und fragen Sie nach der Kaufoption.

Was kosten Contentoren-Websites?

Den aktuellen Überblick über Pakete und Leistungen finden Sie auf der Preis-Seite. Welche Leistungen Ihr Website-Projekt braucht, klären wir anhand Ihrer Inhalte, Funktionen und Anforderungen an den Betrieb. Fragen Sie Ihr Projekt an, damit Erstellung, Migration und laufende Betreuung im Angebot nachvollziehbar getrennt werden können.

Häufige Fragen

Was kostet eine professionelle Firmenwebsite?

Das hängt von Umfang, Texten, Migration und laufender Betreuung ab. Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Einmalpreis, sondern die Gesamtkosten über 36 Monate: einmalige Kosten plus 36-mal monatliche Kosten plus 3-mal jährliche Kosten plus Extras. Aktuelle Paket- und Leistungsübersichten finden Sie auf unserer Preis-Seite.

Welche laufenden Kosten fallen nach dem Launch an?

Typisch sind Hosting, Domain, SSL, Updates, Backups, Monitoring, kleine Anpassungen sowie optional SEO, Content und Support. Klären Sie vorab, was im Angebot enthalten ist und was extra abgerechnet wird — und wem Design, Texte, Daten und Accounts gehören.

Woran erkenne ich ein vergleichbares Website-Angebot?

An einem klar definierten Leistungsumfang: Seitenzahl und Module, Texterstellung, Bildrechte, Migration von Inhalten und Weiterleitungen, technische Basis, Eigentums- und Exit-Regelung sowie Reaktionszeiten im Betrieb. Fehlen diese Punkte, vergleichen Sie Preise mit Lücken.

Quellen (Stand/Abrufdatum 22.10.2026)

  • Google Search Central: Move a site with URL changes — u. a. Weiterleitungen mindestens ein Jahr behalten, vorübergehende Ranking-Schwankungen einplanen.
  • Google Search Central: Redirects and Google Search — permanente serverseitige Weiterleitungen (301/308), keine Redirect-Ketten.
  • Contentoren: Preise und unverbindliche Ersteinschätzung über den Kontakt.